Besuch im GröschlerHaus

Die Klasse 10 unserer Schule besuchte im Rahmen der Projektwoche (Frau Carper-Goos;
Herr Neveling) das GröschlerHaus in Jever und wurde bei der Bearbeitung von
Arbeitsaufträgen tatkräftig von Frau Hoffmann unterstützt.

Ein Schwerpunkt der Projekttage war die Auseinandersetzung mit den Schicksalen der Opfer
zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Verfolgung, Terror, die Massenvernichtung
von Menschen durch die ideologisch geprägte Gesellschaft und politischer
nationalsozialistischer Führungskräfte machte nicht vor den Toren von Jever halt. Auch
jeversche Juden wurden Opfer der massenhaften Vernichtungsmaschinerie.
Dass das GröschlerHaus ein Informations- und Veranstaltungszentrum für jüdische
Geschichte ist und sich am Standort der 1938 zerstörten Synagoge befindet, waren die ersten
wichtigen Informationen, die nicht allen Schülern bekannt waren.
„…für mich war das eine Erfahrung.“
„Ich habe viele Dinge über Jever erfahren, die ich nicht gewusst hatte.“
„Ich habe Informationen bekommen, die mir vorher nicht so bewusst waren.“
„Es (das GröschlerHaus) ist ein tolles Andenken an die Menschen.“
„Es war interessant vieles über Zeitzeugen oder deren Nachkommen zu erfahren…. und zu
erfahren, wie sie entkommen und überlebt haben.“
„Es war gut da gewesen zu sein, weil es eine schlimme Zeit war, die wir niemals vergessen
dürfen; es ist sehr schmerzhaft so etwas zu hören.“
„Jeder Mensch hat eine Geschichte gehabt“
„…man hat viel über die jüdische Sicht gelernt (und)… wie sich möglicherweise die Juden in
der Zeit gefühlt haben.“
„Das Haus (GröschlerHaus) ist sinnvoll, um etwas über die Vergangenheit zu erfahren.
Besonders gut finde ich die Aufnahmen, die man sich anhören und die Bilder, die man sich
ansehen kann.“
„… es (ist) wirklich wichtig … zu zeigen, was dort in der NS-Zeit wirklich passiert ist…“
Alle Anwesenden haben sich positiv geäußert und sind der Meinung, dass auch weiterhin die
Schüler und Schülerinnen unserer Schule das GröschlerHaus in Jever kennenlernen sollten.

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