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Berichte zur Projektwoche

In der ersten vollen Woche des neuen Schuljahres fand an der EKO die Projektwoche statt. Die Schüler konnten aus verschiedenen Themen wählen. Es konnte z.B. etwas zum Thema Sucht, Wattenmeer, Abfall und unser Umgang damit oder Geocaching bearbeitet werden. Es gab auch Spanisch für Anfänger oder Infos zur geplanten Englandfahrt und vieles mehr. Es folgenden einige ausführliche Berichte zu den Projekten. Auch weitere Bilder werden folgen.

Gib Abfall einen Korb“

war der Titel des Projektes mit dem sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 10 befasst haben. Als Grundlage diente die Arbeitsmappe zu einem bundesweiten Schulprojekt.

Dabei wurde besprochen, welche Abfälle es gibt,wie sie sortiert werden müssen, ob sie recycelt werden oder ob sie gar verhindert werden können. Welcher Mülltyp sind wir selber, wie groß ist unser ökologischer Fußabdruck?

Bei einem gemeinsamen Frühstück haben wir überlegt, welche Verpackungen überflüssig sind und ob es möglich ist, ohne Plastik auszukommen.

Ein Upcyclingtag hat das Projekt praktisch aufgelockert und es sind tolle Objekte entstanden. (s. Fotos)

In der Jahrgangsstufe 10 wurde auch der „World-Overshoot-Day“ (Welterschöpfungstag) thematisiert. Dieser war in diesem Jahr am 01. August. Noch vor 10 Jahren war dieser Tag „erst“ am 23. September.

Der Earth Overshoot Day („Welterschöpfungstag“, „Weltüberlastungstag“, „Ökoschuldentag“ oder „Erdüberlastungstag“) ist in einer jährlichen Kampagne der Organisation Global Footprint Network der Tag des laufenden Jahres, an dem die menschliche Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen das Angebot und die Kapazität der Erde zur Reproduktion dieser Ressourcen in diesem Jahr übersteigt. (Quelle: Wikipedia)

Am Donnerstag haben wir das Abfallwirtschaftszentrum des Zweckverbands Friesland/Wittmund in Wiefels besichtigt und uns informiert, was mit den Abfällen aus Friesland passiert. Beeindruckend waren die vielen verschiedenen Container auf dem Recyclinghof und die Mengen der anfallenden Abfälle. 

Freitag stand dann ganz im Zeichen der Überlegungen was wir konkret an der Schule tun können, um Abfälle zu vermeiden oder wenigstens besser zu trennen, damit sie recycelt werden können und die Schule Geld spart. 

Folgende Projekte sollen umgesetzt werden:

Informationsplakate in den Klassen zum

  • richtigen Trennen der Abfälle
  • Earth Overschoot Day

Aufstellen von Sammelboxen für

  • Pfandflaschen
  • Stifte, Klebestifthüllen und anderen Kleinkunststoffen

Getrenntes Sammeln von Verpackungen für die Gelbe Tonne durch Aufstellen von gelben Mülleimern in den Klassen und in der Pausenhalle.

Begleitet werden soll die Umsetzung durch Schülerinnen und Schüler, die als Abfallsecurity ihre Mitschüler auf falsches Verhalten hinweisen.

 

Ausflug ins Wattenmeerhaus Wilhelmshaven

Im Rahmen der Projektwoche haben die Projektgruppen von Frau Froehlich und Herrn Schmidt das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven besucht. Die Veranstaltung dort sollte die theoretischen Inhalte der „Wattenmeerprojekte“ praktisch vertiefen. Im Wattenmeerbesucherzentrum ging es als erstes direkt ins Weltnaturerbe – und zwar ausgestattet mit Gummistiefeln und Keschern. Am Südstrand wurden Muscheln, Strandkrabben, kleine Fische und so allerlei anderes Getier gesammelt, gefangen und beobachtet. In einem zweiten Teil, im Labor, setzten sich die Schülerinnen und Schüler noch einmal (geleitet durch einfache Beobachtungsaufgaben) intensiv mit den Bewohnern des, für einige überraschend artenreichen Lebensraums, Wattenmeeres auseinander.

 

Sucht - Prävention

Das aktuell auffällige Verhalten eines prominenten Sportlers bot als Fallbeispiel ein weites Spektrum zum Thema Sucht und ermöglichte den Einstieg zum Projekt. Die Schüler kristallisierten unterschiedliche Sucht-Beispiele heraus und bildeten Schwerpunktthemen, zu denen sie Hintergrundinformationen, Daten und Fakten zu Ursachen und Folgen erarbeiten wollten.

In einer gelungenen Präsentation referierte Herr Lewald (Beauftragter in Jugendsachen der  Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland) über die Folgen von Drogenkonsum. Im Anschluss gab es einen sog. "KlarSicht Parcour". Durchgeführt wurde dieser durch Frau Rüdebusch-Klanke (Diakonie Wilhelmshaven) mit Materialien der BZgA und Herrn Feyen (Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland) mit einem Polizei-Bobby-Car. Bei Rollenspielen, Quizzen und Diskussionen konnten sich die Schüler aktiv einbringen, ihr eigenes Verhalten reflektieren, sowie ihr eigenes Genuss- und Konsumverhalten kritisch betrachten. Der Besuch der Suchtberatungsstelle Jever "STEP" ermöglichte einen zusätzlichen Einblick in die eigene "Partykompetenz".

Bei der Erstellung eines sog. Suchtbaumes (bei dem die Äste die unterschiedlichen Beispiele von Suchtmitteln symbolisierten), konnten die Schüler noch einmal darüber nachdenken, von welchen alltäglichen Mitteln und Tätigkeiten Sucht-Gefahren ausgehen.

Eine Reflektionsphase und das Anfertigen von "Stärkendiamanten" (bei dem positive Stärken und Eigenschaften für jeden Teilnehmer hervorgehoben werden) rundeten die Projektwoche ab.