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Klassenfahrt nach Mölln 

Wir die Klassen 8a, 8b und 8c und die Lehrer Frau Rickmann, Frau Krüger, Frau Stratmann, Herr Wegener und Herr Schulz fuhren vom 20.8.2018 bis zum 24.8.2018 auf Klassenfahrt nach Mölln in die Jugendherberge am Ziegelsee.

Wir fuhren an der EKO um 8:20 Uhr los. Um 12:40 Uhr kamen wir bereits in Mölln an, da es auf der Strecke keine Staus gab. Als wir in der Jugendherberge waren, bezogen wir als erstes die Zimmer. Alle waren sich schnell einig über die Zimmereinteilung. Es gab vier Betten pro Zimmer, einen Schrank und ein Waschbecken. Wir Schüler und Lehrer hatten das ganze Haus für uns allein.

Das Essen, die Zimmer und die Duschen waren sehr gut. Die Duschen waren Einzelduschen, es gab in jedem Stockwerk zwei Stück pro Geschlecht.

Beim Frühstück gab es ein Buffet mit Brötchen, Aufschnitt, Müsli und Obst. Das Abendessen wurde immer in Schüsseln serviert, davon konnte sich dann jeder so viel nehmen, wie er wollte.

 Das Englisch-Camp und Disc-Golf

Montag:

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir (8a und 8b) am frühen Nachmittag zum Englischcamp auf dem Herbergsgelände. Dort war es sehr langweilig, weil wir Spiele für Siebenjährige gespielt haben. Auch die Lehrer waren nicht so begeistert, da es kaum Anlass zum Englisch sprechen gab und das Englisch der Teamer grottenschlecht war. Um 16:30 Uhr hatten wir den ersten Tag überlebt. Endlich hatten wir mal Freizeit, bis Herr Wegener uns zum Abendessen rief.

Die Klasse 8c ging am Montagnachmittag nach der Ankunft mit Herrn Schulz und Frau Stratmann in den Kurpark, wo wir uns in kleine Gruppen aufteilten. Dann ging es auch schon los. Wir spielten Disc-Golf, wo man mit einer Frisbee in einen Korb wirft, der viele Meter vom Startpunkt entfernt steht. Von neun Bahnen warfen wir allerdings nur acht, da wir den neunten Korb nicht finden konnten.

Zum Abendessen gab es Nudeln mit Sauce Bolognese, Salat und Schokoladenpudding mit Vanillesoße. Das hat gar nicht mal so schlecht geschmeckt.

Um 21:00 Uhr ging es mit den Teamern noch auf einen „Nightwalk“. Am coolsten war dabei der „solo Walk“, bei dem jeder allein ein Stück den Waldweg, der nur von vereinzelten Knicklichtern beleuchtet wurde, entlang gehen musste. Am Abend war dann auf dem Flur viel los, denn überall gab es Party oder Streit. Um 23:00 Uhr mussten wir dann alle schlafen gehen.

Dienstag:

Am Dienstagmorgen haben wir zuerst gefrühstückt. Direkt danach waren wir schon wieder beim Englischcamp (genau so langweilig wie am Tag zuvor), während die 8c die Paddel- und Wandertour machte.

Diesmal hatten wir aber den ganzen Tag das Englischcamp und sind auch auf einen Baum geklettert. Nachdem Klettern mussten wir ein rohes Ei mit Naturmaterialien schützen. Nur ein Ei hat es nicht geschafft, da die Schale beim Aufprall eingedrückt ist und das Ei schließlich „verblutete“.

Nach einer kurzen Pause in der Jugendherberge gab es Abendessen (Hähnchen mit Reis, scharfer Soße und Gemüse und zum Nachtisch Joghurt und Obst), bevor es für die 8a und 8b noch einmal zur Nachtwächterführung in die Stadt ging.

Die Nachtwächterführung

Wir, die 8a, 8b und die 8c, waren am Montag-beziehungsweise Dienstagabend auf einer Nachtwächterwanderung. Wir liefen so gegen 20: 45Uhr in die Altstadt von Mölln. Die Führung dauerteungefähr 1 ½ Stunden. Der Führer erzählte uns etwas über das Leben von damals,z.B. dass in manchen Häusern Hexen verbrannt wurden. Der Nachtwächter zeigte uns auch das Haus,in dem der Anschlag auf eine türkische Familie 1992 verübt worden war.

Er sagte uns, dass die Menschen früher im Mittelalter auf der Straße ihr Geschäft erledigten. Dem entsprechend stank es dann. Er erzählte uns auch etwas von TillEulenspiegel. Till Eulenspiegel starb im für damalige Verhältnisse hohen Alter, während er zu Lebzeiten immer gern den Leuten Streiche spielte, indem er alles, was sie sagten, wörtlich nahm und umsetzte.

Früher trugen die Nachtwächter eine spezielle Waffe,Hellebade genannt. Mit dieser konnte man Streit schlichten und jemanden verhaften. Die Nachtwächterwanderung war für viele sehr interessant. Der Nachwächter überzeugte mit seinem schauspielerischen Talent und hat uns gut unterhalten. Wir waren ca. um 23 Uhr wieder in der Jugendherberge. Viele legten sich erschöpft schlafen, aber andere waren noch bis spät in die Nacht hinein aktiv.

Mittwoch

Paddeln und Wandern

Heute stand für die 8a und 8b eine Kanufahrt inklusive Wanderungauf dem Programm. Diese Tour hatte die 8c bereits am Vortag gemacht und begeistert davon erzählt. Stattdessen waren  Herr Schulz und Frau Stratmann an diesem Tag mit ihren Schülern auf dem Gelände der Jugendherberge unterwegs. Dort wurden erlebnisreiche Spiele gespielt und Aufgaben bewältigt, bei denen es auf Teamgeist ankam.

Zeitgleich trafensich die 8a und 8b um 9:30 Uhr beim Bootsverleih in Mölln mit ihren Guides.Die 8b fuhrals erstes mit dem Kanu und die 8a wanderte mit einem Wanderführer.

Während der Wanderung erzählte Marvin (Wanderführer mit großer Klappe) uns etwas über Mölln und zeigte uns verschiedene Sachen z.B. Disk Golf.

Disk Golf ist ähnlich wie Golf, nur dass man eine Frisbee wirft, statt einen Golfball zu schlagen.

Außerdem konnten wir Baby Ziegen füttern und waren in einemWildgehege.

Am Treffpunkt tauschtedie 8a mit der 8b. Und wir(8a) fuhren mit den Kanus zurück, dabei mussten wir durch enge Kanäle und großeSeen paddeln.

An einer Stelle mussten wir die Kanus vom Kanal in einen See mithilfe von Kanuwagen umsetzen. Die Distanz von 150 m ließ sich relativ leicht bewältigen.

Zum Abendessen gab es Frikadellen mit Kartoffeln und Gemüse und zum Nachtisch ein Eis.

Donnerstag

Fahrt nach Lübeck (8a und 8b)

Am Donnerstag wurden wir um 7:15 Uhr geweckt und dann gab es das übliche Frühstück. Nach dem Frühstück machten wir uns fertig und die 8a und die 8b liefen mit den Lehrern Frau Rickmann, Frau Krüger und Herrn Wegener zum Bahnhof in Mölln. Wir nahmen den Zug um 9:22Uhr nach Lübeck. Während der Fahrt konnten wir uns die Umgebung anschauen oder miteinander reden. In Lübeck angekommen, liefen wir direkt zum Holstentor, da wir um 10 Uhr eine Führung hatten. Eigentlich wollten wir ins Marzipan-Museum, aber leider war die einzige Person, die die Führung machen konnte, erkrankt. Also hatten die Lehrer stattdessen eine Stadtführung angesetzt.

Die ältere Dame, die uns durch die Stadt führte, war aber auch nur die Vertretung für den Stadtführer, den wir eigentlich gebucht hatten, da dieser von anderen Schulklassen gute Bewertungen erhalten hatte. Naja.

Am Anfang erzählte uns die Dame die Geschichte vom Holstentor. Sie zeigte uns eine 2- Euro-Münze mit dem Tor auf der Rückseite. Sie erzählte uns auch, dass die Häuser, die nahe an der Trave liegen (ein Fluss der durch Lübeck führt), häufig im Jahr unter Überschwemmungen leiden. Sie erzählte uns noch vieles mehr. Allen fiel auf, dass einige unserer Mitschüler immer wieder versuchtensich hinzusetzen, redeten und unaufmerksam waren. Am Ende waren es doch nicht so viele und die Lehrer waren relativ zufrieden.

Nach der Stadtführung hatten wir 4 Stunden Freizeit, obwohl viele Schüler angaben,dass auch drei Stunden gereicht hätten. Kurz vorm Rückweg erfuhren wir am Holstentor, dass es einen Polizeieinsatz gegeben hatte, weil ein Schüler mit einer eindeutigen Spielzeugwaffe spielte. Somit mussten sich die Lehrer noch mit der Polizei unterhalten. Es wurde alles geklärt und dann liefen wir zurück zum Bahnhof, um wieder nach Mölln zu fahren.

In Mölln gab es dann etwa um 19Uhr das verspätete Abendessen. Anschließend musste die Abwaschkolonie in der Küche abtrocknen und danach hatten wir alle Freizeit bzw. mussten schon mal unsere Zimmer sauber machen und aufräumen. Am Ende war der Tag ganz gut.

Fahrt nach Hamburg (8c)

Morgens um 7:20 Uhr wurden wir von Herrn Schulz geweckt. Wir machten uns fertig und gingen gemeinsam mit der 8a und der 8b zum Frühstück. Nachdem wir gegessen hatten, holten wir (8c) noch schnell unsere Taschen und los ging es zum Bahnhof.

Von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Büchen. Wir stiegen um und fuhren mit der Deutschen Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof. Nachdem wir angekommen waren, hatten wir eine Stunde Freizeit in der Stadt. Als die Stunde vorbei war,machten wir uns auf den Weg zum Miniatur-Wunderland Hamburg. Als wir dort alles bestaunt hatten, gingen wir noch zur Elphi (Elbphilharmonie) und genossen die Aussicht auf Hamburg und den Hafen.

Freitag

Rückfahrt

Am Freitag wurden wir um 7:15 Uhr aufgeweckt und um 7:45 Uhr war das Frühstuck bereits gedeckt. Es gab ein Buffet, an dem man verschiedene Leckereien nehmen konnte. Jeder konnte sich nach dem Frühstück auch ein eigenes Lunchpaket machen. Danach mussten wir auf die Zimmer und die Koffer packen. Dann trafen wir uns draußen vor dem Haupteingang, wo die Koffer im Bus verstaut wurden. Eigentlicher Abfahrtstermin war um 10 Uhr,  wir wurden aber schneller fertig, sodass wir schon um 9:10 Uhr abfahren konnten.

Die meisten waren müde und schliefen im Bus. Um12:40 kamen wir endlich in Jever an, wo unsere Eltern schon auf uns warteten.

Alles in allem war es eine gelungene Fahrt mit tollen Erlebnissen und Aktivitäten, das Englischcamp sollte man sich allerdings beim nächsten Mal sparen.