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Wenn nichts mehr bleibt

Wer hätte gedacht, dass Zeugnisse plötzlich wichtig werden und Handys mehr sind als ein Gegenstand auf dem man rumdaddeln kann und jemandem, der direkt neben einem steht, eine Nachricht schicken kann.
Wir von der 10a haben das am 27.02. im „MISSIO TRUCK“ auf dem Schloßplatz in Jever erlebt.
In diesem Truck wird eine Situation nachgestellt, wie sie in Demokratischen Republik alltäglich ist.
Bewaffnete Banden kommen in ein Dorf, schießen um sich, nehmen Gefangene, egal, ob Frauen oder Kinder und versklaven diese oder bilden sie zu Soldaten aus.
Du hast nur die eine Chance – schnell weg – doch was nimmst du mit?


Und da sind wieder wir bei Zeugnissen und Handy.
In einer fremden Umgebung, wo dich niemand kennt, wirst du ohne Zeugnisse keine Arbeit finden und ohne dein Handy keinen Kontakt zu deiner Familie halten können.
Und da haben wir es wieder; die Vorteile, die ein Leben in Frieden und ohne Angst bieten und das wir hier ganz selbstverständlich seit Jahrzehnten gewohnt sind, können wir erst wirklich einschätzen, wenn es die nicht mehr gibt.
Also vielleicht erst mal nachdenken, wenn es wieder heißt, „die Flüchtlinge“ – zu viele, kriminell und sowieso gefährlich. Das Leben kann sich schnell ändern.

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